{"id":2828,"date":"2026-10-12T12:00:40","date_gmt":"2026-10-12T04:00:40","guid":{"rendered":"https:\/\/grechofacer.com\/?p=2828"},"modified":"2026-10-12T12:00:41","modified_gmt":"2026-10-12T04:00:41","slug":"alukaschierung-knickbeanspruchung-pinholes-barriere","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/grechofacer.com\/de\/alukaschierung-knickbeanspruchung-pinholes-barriere\/","title":{"rendered":"Alukaschierung nach Knickbeanspruchung: Pinholes und Barrierewirkung pr\u00fcfen"},"content":{"rendered":"<p><strong>Eine Knickspur an einer Alukaschierung beschreibt zun\u00e4chst deren sichtbaren Zustand. Ob eine einzelne Barrierelage besch\u00e4digt ist, ein Loch den gesamten Verbund durchsetzt oder sich der Wasserdampfdurchgang ver\u00e4ndert hat, sind getrennte Fragen.<\/strong> Eine optisch geschlossene Oberfl\u00e4che beantwortet sie ebenso wenig vollst\u00e4ndig wie die Aussage \u201eDie Bahn ist nicht gerissen\u201c.<\/p>\n<p>Dieser Beitrag richtet sich an Entwicklung, Qualit\u00e4t und technischen Einkauf von D\u00e4mmstoffherstellern. Im Mittelpunkt stehen flexible, mehrlagige Kaschierungen nach einer dokumentierten Biege- oder Knickbeanspruchung: Welcher Befund liegt vor, welche Funktion soll erhalten bleiben und welche Vergleichsdaten fehlen noch?<\/p>\n<h2>1. Sichtbefund, Schichtfehler und Durchgangsloch unterscheiden<\/h2>\n<p>Als <strong>Knickspur<\/strong> wird hier eine sichtbare \u00f6rtliche Verformung beschrieben. Das ist noch keine Feststellung, welche Lagen gerissen sind. Auch ein heller Punkt in einer Aufnahme braucht eine Erkl\u00e4rung der Aufnahme- und Untersuchungsbedingungen, bevor daraus ein Materialbefund wird.<\/p>\n<p><strong>Pinholes<\/strong> bezeichnet kleine L\u00f6cher; im Pr\u00fcfgespr\u00e4ch sollte zus\u00e4tzlich stehen, worauf sich die Bezeichnung bezieht. Ein Loch in einer Metalllage ist nicht automatisch ein <strong>Durchgangsloch durch den gesamten mehrlagigen Verbund<\/strong>. Umgekehrt darf eine weiter zusammenh\u00e4ngende Tr\u00e4gerfolie nicht als Beleg dienen, dass die Metalllage unver\u00e4ndert geblieben ist.<\/p>\n<p>Die \u00f6ffentliche Beschreibung von ASTM F392\/F392M weist ausdr\u00fccklich auf m\u00f6gliche Integrit\u00e4tsverluste einzelner Lagen und erg\u00e4nzende Permeationsuntersuchungen hin. F\u00fcr die Befundsprache ist deshalb entscheidend: <strong>Welche Schicht oder welcher vollst\u00e4ndige Aufbau wurde tats\u00e4chlich untersucht?<\/strong> <sup><a href=\"https:\/\/store.astm.org\/standards\/f392_f392m\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">[1]<\/a><\/sup><\/p>\n<h2>2. Warum eine verbleibende Tr\u00e4gerlage die Frage nicht erledigt<\/h2>\n<p>Ein vereinfachtes <strong>Gedankenbeispiel, keine GRECHO-Produktspezifikation<\/strong>: Eine Metalllage weist eine \u00f6rtliche \u00d6ffnung auf, w\u00e4hrend eine benachbarte Kunststofflage durchgehend bleibt. Damit liegt nicht derselbe Aufbau vor wie bei einem offenen Kanal durch beide Lagen. Aus dieser Unterscheidung allein folgt aber noch kein Zahlenwert f\u00fcr die verbleibende Barriere.<\/p>\n<p>Johansson, Lahti und Kuusipalo untersuchten k\u00fcnstlich erzeugte Pinholes in Verpackungsfolien. Ihr ver\u00f6ffentlichter Abstract berichtet Unterschiede in der Permeation abh\u00e4ngig von Lochgr\u00f6\u00dfe, Lochzahl und Feuchtebedingungen. Bei der Sauerstoffpermeation beeinflusste auch eine zus\u00e4tzliche Polyethylenbeschichtung das Ergebnis. Es handelte sich nicht um die Pr\u00fcfung einer GRECHO-Kaschierung nach dem Biegen. <sup><a href=\"https:\/\/repository.rit.edu\/japr\/vol13\/iss2\/4\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">[2]<\/a><\/sup><\/p>\n<p>Das Beispiel begr\u00fcndet, warum Schichtenfolge, erfasste \u00d6ffnung und betrachtetes Medium zusammengeh\u00f6ren. Es rechtfertigt weder \u201ejedes Pinhole zerst\u00f6rt die ganze Barriere\u201c noch \u201eeine Kunststofflage darunter macht jedes Loch bedeutungslos\u201c. Insbesondere wird hier kein Sauerstoffergebnis in einen Wasserdampfwert umgerechnet.<\/p>\n<p>Ein historischer Toray-Konferenzbeitrag von 2004 beschreibt au\u00dferdem Falten und Sch\u00e4den der Metalllage in bestimmten Verpackungslaminaten. Er illustriert den Unterschied zwischen Ausgangsbarriere und Verhalten nach Handhabung, nicht die heutige \u00dcberlegenheit einer Materialklasse in D\u00e4mmprodukten. <sup><a href=\"https:\/\/www.svc.org\/clientuploads\/directory\/resource_library\/04_594.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">[3]<\/a><\/sup> Die grunds\u00e4tzliche Strukturkl\u00e4rung finden Sie unter <a href=\"https:\/\/grechofacer.com\/de\/aluminiumfolie-metallisierte-pet-daemmstoffkaschierung\/\">Aluminiumfolie oder metallisierte PET-Kaschierung<\/a>.<\/p>\n<h2>3. Biegevorbehandlung und anschlie\u00dfende Pr\u00fcfung getrennt benennen<\/h2>\n<p><strong>ASTM F392\/F392M-23 ist eine Praxis zur mechanischen Konditionierung flexibler Barrierematerialien.<\/strong> Die anschlie\u00dfende Pr\u00fcfung der ver\u00e4nderten Materialeigenschaften ist gesondert zu bestimmen. Die \u00f6ffentliche Beschreibung unterscheidet die Betrachtung von flexbedingten Pinholes und von Gas- beziehungsweise Feuchtetransport; Reibungsverschlei\u00df ist nicht Gegenstand dieser Praxis. <sup><a href=\"https:\/\/store.astm.org\/standards\/f392_f392m\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">[1]<\/a><\/sup><\/p>\n<p>Ein Bericht muss daher erkennen lassen, welche Vorbeanspruchung und welche nachfolgende Untersuchung gemeint sind. \u201eNach F392 gepr\u00fcft\u201c allein benennt noch kein WVTR-Ergebnis. Ein nicht dokumentiertes Falten von Hand ist weder ein gleichwertiger Normnachweis noch eine Grundlage f\u00fcr eine allgemeine Lebensdauerangabe.<\/p>\n<p>F\u00fcr eine Materialanfrage empfiehlt sich eine getrennte Beschreibung von Ausgangszustand, Beanspruchung und gew\u00fcnschtem Funktionsnachweis. Geht es stattdessen um Zugkraft, Weiterrei\u00dfen oder eine \u00f6rtliche Penetrationsbelastung, behandelt der Beitrag zu <a href=\"https:\/\/grechofacer.com\/de\/alukaschierung-zugfestigkeit-weiterreissen-durchstoss\/\">mechanischen Pr\u00fcfgr\u00f6\u00dfen von Alukaschierungen<\/a> diese anderen Vergleichsfragen.<\/p>\n<h2>4. Einen Befund nicht weiter auslegen, als die Untersuchung reicht<\/h2>\n<p>Die folgende \u00dcbersicht ist eine redaktionelle Lesehilfe, keine vorgeschriebene Pr\u00fcfreihenfolge. Entscheidend ist der tats\u00e4chliche Untersuchungsumfang, nicht allein das Wort \u201eunbesch\u00e4digt\u201c im Begleittext.<\/p>\n<table>\n<caption>Nach der Beanspruchung: Welcher Befund beantwortet welche Frage?<\/caption>\n<thead>\n<tr>\n<th scope=\"col\">Vorliegende Information<\/th>\n<th scope=\"col\">Damit beschrieben<\/th>\n<th scope=\"col\">Noch nicht beantwortet<\/th>\n<th scope=\"col\">Gezielte R\u00fcckfrage<\/th>\n<\/tr>\n<\/thead>\n<tbody>\n<tr>\n<td>Sichtbare Knickspur oder lokale Welle<\/td>\n<td>Erscheinungsbild der betrachteten Oberfl\u00e4che<\/td>\n<td>Zustand jeder inneren Lage und verbleibende Barriere<\/td>\n<td>Welche Stelle und welcher Probenzustand sind dokumentiert?<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Nachgewiesene Fehlstelle einer benannten Lage<\/td>\n<td>Schichtbezogener Befund<\/td>\n<td>Ein Durchgang durch alle Lagen und sein funktioneller Einfluss<\/td>\n<td>Welche weiteren Lagen waren Teil der Untersuchung?<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Keine durchgehenden L\u00f6cher nachgewiesen<\/td>\n<td>Negativer Befund im Umfang der angewandten Untersuchung<\/td>\n<td>Vollst\u00e4ndige Fehlerfreiheit oder ein bestimmter WVTR-Wert<\/td>\n<td>Welche Nachweisgrenze und welche untersuchte Fl\u00e4che gelten?<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Durchgangsloch im vollst\u00e4ndigen Verbund best\u00e4tigt<\/td>\n<td>Eine belegte \u00d6ffnung durch den gepr\u00fcften Aufbau<\/td>\n<td>Eine daraus ohne Messung abgeleitete Permeationsrate<\/td>\n<td>Welche Funktion muss am betroffenen Zustand beurteilt werden?<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Permeationswert nach dokumentierter Vorbeanspruchung<\/td>\n<td>Funktionsergebnis f\u00fcr ein Medium unter benannten Bedingungen<\/td>\n<td>Allgemeine Gebrauchsdauer oder Verhalten eines eingebauten Systems<\/td>\n<td>Gibt es einen passenden Ausgangsvergleich und eine vereinbarte Bewertung?<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p>Die Unterscheidung funktioniert in beide Richtungen: Ein begrenzter negativer Befund ist nicht wertlos; er darf nur nicht zur umfassenden Materialfreigabe erweitert werden. Ebenso bedeutet eine offene Nachweisfrage noch nicht, dass das Material die Anforderung verfehlt.<\/p>\n<h2>5. Ausgangszustand und beanspruchten Zustand vergleichbar machen<\/h2>\n<p>Ein sinnvoller Vergleich verbindet die Ergebnisse mit derselben Materialreferenz, Revision und erkl\u00e4rten Probenauswahl. Dokumentieren Sie, ob die Probe als loses Rollenmaterial, als fertiger Kaschierungsverbund oder bereits auf einem D\u00e4mmkern untersucht wurde. Die betrachtete Seite und die Richtung geh\u00f6ren ebenfalls zur Zuordnung.<\/p>\n<p>\u201eVorher\u201c und \u201enachher\u201c m\u00fcssen nicht bedeuten, dass dasselbe physische St\u00fcck wiederholt gepr\u00fcft werden kann. Ein Untersuchungsplan kann getrennte, nachvollziehbar zugeordnete Vergleichsproben ben\u00f6tigen. Welche Auswahl geeignet ist, muss die verantwortliche Pr\u00fcfstelle festlegen; ein beliebiges unauff\u00e4lliges Muster aus einer anderen Rolle ist keine erkl\u00e4rte Ausgangsreferenz.<\/p>\n<p><strong>WVTR<\/strong> beschreibt den Wasserdampfdurchgang bezogen auf Fl\u00e4che und Zeit. ASTM E96\/E96M-24a verlangt, die verwendeten Bedingungen mit dem Ergebnis anzugeben, und begrenzt die \u00dcbertragung zwischen unterschiedlichen Methoden oder Bedingungen. Unterschiede zwischen zwei Werten lassen sich deshalb nicht allein der Knickbeanspruchung zuschreiben, wenn zugleich Temperatur, Feuchtebedingungen oder Probenzustand wechseln. <sup><a href=\"https:\/\/store.astm.org\/e0096_e0096m-24a.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">[4]<\/a><\/sup><\/p>\n<p>Auch Angaben wie \u201e0\u201c, \u201e&lt; x\u201c oder \u201enicht nachgewiesen\u201c sollten unver\u00e4ndert \u00fcbernommen und erl\u00e4utert werden. Kl\u00e4ren Sie Mess- beziehungsweise Berichtsgrenze und Ergebnisdarstellung, statt daraus eigenst\u00e4ndig absolute Undurchl\u00e4ssigkeit zu machen. Eine m\u00f6gliche \u00c4nderung und die Erf\u00fcllung einer vereinbarten Anforderung bleiben zwei getrennte Entscheidungen.<\/p>\n<h2>6. Die urspr\u00fcngliche Beobachtung bei der \u00dcbergabe erhalten<\/h2>\n<p>F\u00fcr die erste technische Abstimmung ist ein sauberer Zustandsvergleich n\u00fctzlicher als die Forderung \u201eBitte eine knickfeste Folie anbieten\u201c. Halten Sie fest, wann die Auff\u00e4lligkeit erstmals dokumentiert wurde und welche Bearbeitungsschritte bekannt sind. Entdeckung nach dem Transport beweist nicht automatisch Entstehung w\u00e4hrend des Transports.<\/p>\n<p>Eine <strong>redaktionelle Formulierungshilfe, kein realer Kundenfall<\/strong>, lautet:<\/p>\n<blockquote>\n<p>\u201eAn der bezeichneten Kaschierungsprobe wurde nach dem dokumentierten Bearbeitungsschritt eine Knickspur beobachtet. Welche inneren Lagen betroffen sind, ist noch nicht untersucht. Bitte ordnen Sie vorhandene Befunde und Permeationsdaten dem Ausgangszustand beziehungsweise dem beanspruchten Zustand zu. F\u00fcr die noch offene Funktionsfrage m\u00f6chten wir mit unserer technischen Stelle einen passenden Vergleich festlegen.\u201c<\/p>\n<\/blockquote>\n<p>Originalaufnahmen und Probenkennungen sollten dabei erhalten bleiben. Ein zus\u00e4tzlich glattgedr\u00fccktes, erneut gefaltetes oder absichtlich ge\u00f6ffnetes Muster ist ein ver\u00e4nderter Zustand und sollte nicht unbemerkt die urspr\u00fcngliche Beobachtung ersetzen. Dies ist eine Empfehlung zur Nachvollziehbarkeit, keine Anleitung f\u00fcr eine zerst\u00f6rende Pr\u00fcfung.<\/p>\n<h2>7. Materialfunktion beurteilen, Systemfreigabe nicht vorwegnehmen<\/h2>\n<p>F\u00fcr die Auswahl einer Kaschierung ist die zentrale Frage nicht, ob eine beliebige Beanspruchung \u201ebestanden\u201c wurde. Es geht darum, welche vereinbarte Funktion unter welchen dokumentierten Bedingungen am konkreten Material erhalten bleiben soll. Ohne diese Zuordnung liefern Begriffe wie \u201erobust\u201c oder \u201eknickfest\u201c keine gemeinsame Vergleichsgrundlage.<\/p>\n<p>Selbst ein passender Materialnachweis erfasst nicht automatisch Fugen und Anschl\u00fcsse eines eingebauten D\u00e4mmsystems. ASTM C1136 trennt in seinem \u00f6ffentlichen Anwendungsbereich ausdr\u00fccklich die Materialanforderungen von den Eigenschaften des installierten Systems. <sup><a href=\"https:\/\/store.astm.org\/c1136-23.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">[5]<\/a><\/sup> Die erg\u00e4nzende Frage behandelt der Beitrag zu <a href=\"https:\/\/grechofacer.com\/de\/alukaschierung-dampfbremse-fugen-kalte-luftkanaele\/\">Dampfbremse und Fugen bei au\u00dfen ged\u00e4mmten kalten Luftkan\u00e4len<\/a>.<\/p>\n<p><strong>GRECHO unterst\u00fctzt die anwendungsbezogene Abstimmung von Kaschierungsmaterialien, die Musterbewertung und die Koordination verf\u00fcgbarer technischer Unterlagen.<\/strong> Beschreiben Sie den D\u00e4mmstoffaufbau, die Materialreferenz, die bekannte Beanspruchung und den gew\u00fcnschten Funktionsnachweis. Weitere Informationen finden Sie unter <a href=\"https:\/\/grechofacer.com\/de\/loesungen\/mineralwolle-glasvlieskaschierung\/\">Kaschierungen f\u00fcr Mineralwolle-D\u00e4mmplatten<\/a>. Methodenwahl, Ergebnisbewertung und Freigabe bleiben bei den verantwortlichen technischen Stellen.<\/p>\n<h2>H\u00e4ufige Fragen<\/h2>\n<h3>Bedeutet eine Knickspur automatisch ein Loch in der Alukaschierung?<\/h3>\n<p>Nein. Die sichtbare Form und eine nachgewiesene \u00d6ffnung sind unterschiedliche Befunde. Zun\u00e4chst muss gekl\u00e4rt werden, welche Lage beziehungsweise welcher gesamte Verbund untersucht wurde.<\/p>\n<h3>Ist ein Pinhole in der Metalllage immer ein Durchgangsloch?<\/h3>\n<p>Nicht im mehrlagigen Aufbau. Weitere Lagen k\u00f6nnen noch durchgehend sein. Wie sich der konkrete Zustand auf die geforderte Barriere auswirkt, ist damit jedoch nicht quantitativ bestimmt.<\/p>\n<h3>Liefert ASTM F392\/F392M einen WVTR-Wert?<\/h3>\n<p>Die Praxis beschreibt eine mechanische Vorbehandlung. Ein anschlie\u00dfender Wasserdampfnachweis ben\u00f6tigt eine passende, separat benannte Messung am dokumentierten Probenzustand.<\/p>\n<h3>Beweist \u201ekeine L\u00f6cher gefunden\u201c, dass die Barriere unver\u00e4ndert ist?<\/h3>\n<p>Nicht allein. Die Aussage gilt f\u00fcr den Umfang und die Nachweisf\u00e4higkeit der Untersuchung. Sie ersetzt keinen funktionellen Vergleich f\u00fcr das betreffende Medium und die vereinbarten Bedingungen.<\/p>\n<h3>L\u00e4sst sich aus der Biegepr\u00fcfung eine Gebrauchsdauer ableiten?<\/h3>\n<p>Die hier verwendeten Quellen liefern keine allgemeine Umrechnung f\u00fcr D\u00e4mmstoffkaschierungen. Eine dokumentierte Vorbeanspruchung ist ohne zus\u00e4tzliche anwendungsbezogene Grundlage keine Lebensdauerzusage.<\/p>\n<h2>Quellen und Anwendungsgrenze<\/h2>\n<ol>\n<li>ASTM International: <a href=\"https:\/\/store.astm.org\/standards\/f392_f392m\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">F392\/F392M-23<\/a>, \u00f6ffentliche Angaben zu Zweck und Umfang der mechanischen Konditionierung, insbesondere Scope 1.1 und Significance and Use 5.1\u20135.4. Keine Wiedergabe des vollst\u00e4ndigen Pr\u00fcfablaufs.<\/li>\n<li>Johansson, P.; Lahti, J.; Kuusipalo, J.: <a href=\"https:\/\/repository.rit.edu\/japr\/vol13\/iss2\/4\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Influence of Pinholes on Water Vapor and Oxygen Permeation of Packaging Foil and Films<\/a>, Journal of Applied Packaging Research, 13(2), Artikel 4, 2021. Verwendet wurde der ver\u00f6ffentlichte Abstract; k\u00fcnstliche Pinholes in Verpackungsmaterialien, keine GRECHO- oder Faltpr\u00fcfdaten.<\/li>\n<li>Decker, W. et al.: <a href=\"https:\/\/www.svc.org\/clientuploads\/directory\/resource_library\/04_594.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Metallized Polymer Films as Replacement for Aluminum Foil in Packaging Applications<\/a>, SVC Technical Conference Proceedings, 2004, S. 596 und 598. Historisches Herstellerbeispiel, keine Materialrangfolge f\u00fcr D\u00e4mmstoffkaschierungen.<\/li>\n<li>ASTM International: <a href=\"https:\/\/store.astm.org\/e0096_e0096m-24a.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">E96\/E96M-24a<\/a>, \u00f6ffentliche Angaben zum Wasserdampfdurchgang und zur Vergleichbarkeit von Pr\u00fcfbedingungen.<\/li>\n<li>ASTM International: <a href=\"https:\/\/store.astm.org\/c1136-23.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">C1136-23<\/a>, \u00f6ffentlicher Scope 1.2 zum Unterschied zwischen Materialanforderung und installiertem System.<\/li>\n<\/ol>\n<p><em>Dieser Beitrag enth\u00e4lt keine GRECHO-Messdaten, Schadenfeststellung an einem konkreten Produkt oder einheitlichen Annahmegrenzen. Die Vergleichsvorschl\u00e4ge sind redaktionelle Hilfen, keine Normvorgaben. Pr\u00fcfzyklen, Probenzahl, Lebensdauer und Verwendungsfreigabe werden nicht pauschal festgelegt.<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Eine sichtbare Knickspur, eine Fehlstelle der Metalllage und ein Loch durch den ganzen Verbund sind unterschiedliche Befunde. Der Beitrag erkl\u00e4rt, wie Vorbeanspruchung, Probenzuordnung und anschlie\u00dfende Permeationsdaten getrennt gelesen werden.<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":2830,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"footnotes":""},"categories":[68],"tags":[],"class_list":["post-2828","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-unkategorisiert"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/grechofacer.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2828","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/grechofacer.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/grechofacer.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/grechofacer.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/grechofacer.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=2828"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/grechofacer.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2828\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":2829,"href":"https:\/\/grechofacer.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2828\/revisions\/2829"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/grechofacer.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/2830"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/grechofacer.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=2828"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/grechofacer.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=2828"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/grechofacer.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=2828"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}